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In- und Ausland

Asiatisch-pazifischer Freihandelspakt auf 2020 verschoben

Asean

Montag, 4. November 2019 - 07:17 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Bangkok. Ein asiatisch-pazifischer Freihandelspakt könnte neuen Schwung in den festgefahrenen Handelsstreit zwischen China und den USA bringen. Der geplante Abschluss ist auf dem Asean-Gipfel in Thailand jedoch verschoben worden.

Die Teilnehmer des Asean-Gipfels in Thailand. Ein asiatisch-pazifischer Freihandelspakt kam bei dem Treffen nicht zustande. Foto: Sakchai Lalit/AP/dpa

Der geplante Abschluss eines asiatisch-pazifischen Freihandelspakts unter Führung von China ist auf dem Asean-Gipfel in Thailand verschoben worden.

Der sogenannte RCEP-Vertrag solle nun erst 2020 besiegelt werden, teilte Thailands Premierminister Prayut Chan-o-cha als Gastgeber des Gipfels in Bangkok mit. Unter dem Dach des Abkommens würde ein Drittel des Welthandels abgewickelt werden. Eigentlich wollten die 16 beteiligten Staaten das Vertragswerk noch dieses Jahr unterschreiben. Der Gipfel der Staats- und Regierungschefs der südostasiatischen Staatengemeinschaft (Asean) endet am Montagabend.

Die RCEP-Gespräche haben durch den Handelskrieg zwischen den USA und China neuen Schwung bekommen, zumal US-Präsident Donald Trump kurz nach seinem Amtsantritt auch das bereits fertig ausgehandelte Abkommen für eine Transpazifische Partnerschaft (TPP) aufgekündigt hatte. Die RCEP-Teilnehmerstaaten wollen diese Lücke für sich nutzen.

Vor allem für China als zweitgrößte Volkswirtschaft wäre der Freihandelspakt ein großer Erfolg. Teilnehmen wollen auch Japan, Indien, Südkorea, Australien, Neuseeland sowie die zehn Asean-Länder Indonesien, Malaysia, Thailand, die Philippinen, Vietnam, Myanmar, Brunei, Laos, Kambodscha und Singapur. Wann genau das Abkommen im nächsten Jahr unterzeichnet werden soll, ist bislang unklar.

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