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In- und Ausland

Bahn rechnet erst 2022 wieder mit „normaler Nachfrage“

Bahn

Donnerstag, 30. Juli 2020 - 12:52 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Reisebeschränkungen und Angst vor dem Virus: Die Züge in Deutschland waren vor allem zu Beginn der Corona-Pandemie sehr leer. Mit einer Normalisierung rechnet die Bahn nicht allzu bald.

Die Deutsche Bahn rechnet erst in rund zwei Jahren wieder mit einer Nachfrage wie zu Vor-Corona-Zeiten. Foto: Fabian Sommer/dpa

So voll wie vor der Coronakrise wird es in den Zügen der Deutschen Bahn aus Unternehmenssicht allzu schnell nicht werden. Eine normale Nachfrage werde es wohl erst wieder geben, wenn es einen Corona-Impfstoff oder Medikamente gegen die Symptome gebe, sagte Bahnchef Richard Lutz.

„Wir gehen davon aus, dass das wohl erst 2022 der Fall sein wird.“ Nach dem Einbruch im Frühjahr habe die Bahn bis heute im Fern- und Regionalverkehr etwa die Hälfte der Fahrgäste zurückgewonnen.

Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2019 war die Fahrgastzahl von Januar bis Juni um rund 43 Prozent auf knapp 41 Millionen zurückgegangen. Im Regionalverkehr waren es 663 Millionen, etwa 37 Prozent weniger.

Lutz lehnte es ab, zum Schutz vor Infektionen in überfüllten Zügen eine Reservierungspflicht einzuführen. „Unsere Kunden schätzen die Flexibilität.“ Über die Buchungssysteme versuche man zu vermeiden, dass mehr als die Hälfte der Plätze in einem Zug gebucht werden. Mitunter verteile das Zugpersonal die Fahrgäste, um Abstände zu gewähren. Reinigung, Desinfektion, Lüftung und die Maskenpflicht führten zusätzlich dazu, dass es „so gut wie keine Ansteckungsgefahr“ in den Zügen gebe, sagte Lutz.

© dpa-infocom, dpa:200730-99-979977/2

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