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In- und Ausland

Beiersdorf-Chef Heidenreich scheidet demnächst aus

Kosmetik

Donnerstag, 21. Juni 2018 - 14:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Hamburg. Zwar gab es Gerüchte, aber letztlich kam die Nachricht überraschend: Nach sieben Jahren werden sich die Wege von Beiersdorf-Chef Heidenreich und der Eigentümer-Familie Herz demnächst trennen. Die Suche nach einem Nachfolger beginnt.

Stefan F. Heidenreich, Vorstandsvorsitzender der Beiersdorf AG. Foto: Lukas Schulze

Der Chef des Nivea-Konzerns Beiersdorf, Stefan F. Heidenreich, wird spätestens zum Ende des kommenden Jahres aus dem Unternehmen ausscheiden.

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Er habe sich freundschaftlich mit dem Aufsichtsrat verständigt, seinen bis dahin laufenden Vertrag nicht zu verlängern, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mit. Falls der Aufsichtsrat einen Nachfolger bestelle, werde er sein Amt zu einem früheren Zeitpunkt zur Verfügung stellen.

Heidenreich führt Beiersdorf seit 2012 als Vorstandsvorsitzender und hat dabei mit innovativen Produkten die Marktanteile im umkämpften Kosmetik-Markt gegen zum Teil deutlich größere Wettbewerber ausbauen können.

Strategisch setzte Heidenreich nicht allein auf die Weltmarke Nivea, sondern brachte auch die Marken aus der zweiten Reihe wie die Luxusmarke La Prairie und die Tesa-Sparte nach vorn. Erst im März bei der Vorlage der Jahresbilanz hatte Heidenreich einen neuen Umsatzrekord präsentieren können. Der Wert des Unternehmens habe sich in den sieben Jahren seiner Amtszeit mehr als verdoppelt.

Gerüchte um einen vorzeitigen Abschied des 55-jährigen Managers gab es schon länger. Noch im März hatte Heidenreich gesagt, er werde sich im Laufe des Jahres mit Michael Herz zusammensetzen, dem Vertreter der Tchibo-Dynastie Herz. Sie hält die Mehrheit an Beiersdorf. „Dann trinken wir eine Tasse Kaffee oder zwei und reden darüber, wie es weitergeht“, sagte er damals. Nun ist die Entscheidung gefallen, die Zusammenarbeit auslaufen zu lassen. Heidenreich, der aus Norddeutschland stammt und auch als Sportler Erfolge feierte, war vom schweizerischen Hero-Konzern zu Beiersdorf gekommen.

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