In- und Ausland

Bund soll Haltung zu Flughafen Tegel klarstellen

Luftverkehr

Montag, 7. August 2017 - 12:52 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Potsdam/Berlin. Der Vorstoß von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) für einen dauerhaften Weiterbetrieb des Flughafens Berlin-Tegel hat Konsequenzen.

Die offizielle Position der Bundesregierung ist dass Tegel nach Eröffnung des BER geschlossen werden soll, so wie es im Planfeststellungsbeschluss steht. Foto: Ralf Hirschberger

Für den 15. August wurde auf Initiative der Länder Brandenburg und Berlin eine Gesellschafterversammlung der Flughafengesellschaft (FBB) einberufen, wie ein Sprecher des brandenburgischen Finanzministeriums in Potsdam mitteilte.

Dabei solle die Position des Bundes geklärt werden, der dritter Gesellschafter ist. Zuvor hatte der „Tagesspiegel“ (Montag) berichtet, dass eine Sondersitzung geplant sei.

Dobrindt hatte sich in den vergangenen Wochen mehrmals dafür ausgesprochen, Tegel auch nach Eröffnung des Hauptstadtflughafens (BER) unbegrenzt offenzuhalten. Er begründete dies mit einer seiner Ansicht nach zu geringen Kapazität des BER. Die offizielle Position der Bundesregierung ist jedoch, dass Tegel nach Eröffnung des BER geschlossen werden soll, so wie es im Planfeststellungsbeschluss steht.


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