CSU-Abgeordneter Zech legt Bundestagsmandat nieder

dpa München. Gerade erst hat die Masken- und Lobbyismusaffäre in der Union für großen Unmut sowie Fraktions- und Parteiaustritte gesorgt, da legt erneut ein Abgeordneter Mandat und Ämter nieder. Allerdings aus anderen Gründen.

CSU-Abgeordneter Zech legt Bundestagsmandat nieder

Tobias Zech spricht Mitte Januar bei einer Plenarsitzung im Deutschen Bundestag. Foto: David Hutzler/dpa

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Tobias Zech legt wegen möglicher „Interessenkollisionen“ sein Mandat und seine Parteiämter nieder.

Das sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur und bestätigte damit entsprechende Berichte von „Passauer Neue Presse“ und „Münchner Merkur“.

Mit der aktuellen Affäre um Corona-Schutzmasken hat der Rücktritt nichts zu tun. Hintergrund sind vielmehr Vorwürfe, Mandat und unternehmerische Tätigkeiten miteinander verquickt zu haben.

„Tobias Zech hat sich an den Ethikausschuss der CSU mit der Bitte gewandt, mögliche Interessenkollisionen zu prüfen. Diese Prüfung dauert an“, sagte Blume. Dass Zech unabhängig vom Ausgang dieser Prüfung unmittelbare Konsequenzen ziehe, sei folgerichtig, um Schaden von der CSU abzuwenden. Dies sei „der einzig richtige Schritt“.

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