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CSU-Landesgruppenchef wirft Aiwanger Querdenker-Stil vor

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Donnerstag, 5. August 2021 - 09:23 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Straubing/München. Die Haltung des bayerischen Vizeministerpräsidenten zur Corona-Impfung ist für den Koalitionspartner ein Problem. CSU-Politiker Dobrindt kritisiert Hubert Aiwanger erneut heftig.

Der Streit zwischen Hubert Aiwanger und Politikern der CSU spitzt sich zu. Foto: Peter Kneffel/dpa

Im Impfstreit der bayerischen Koalition hat CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt den stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger erneut scharf attackiert.

„Er hat in Stil und Sprache inzwischen das Niveau der Querdenker erreicht“, sagte Dobrindt der Mediengruppe „Straubinger Tagblatt“ und „Abendzeitung“. „Ich rate ihm dringend, das zu überdenken.“

Freie-Wähler-Chef Aiwanger hat sich bisher nicht impfen lassen - trotz der Impfappelle der Staatsregierung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Er betont, dass der Verzicht auf eine Impfung ein grundlegendes Freiheitsrecht sei.

Dobrindt warf Aiwanger vor, wider besseren Wissens versuche er offenbar, den Eindruck von hoher Gefährlichkeit bei Impfstoffen zu erwecken. „Auch das ist Stil der Querdenker-Bewegung.“

© dpa-infocom, dpa:210805-99-719079/4

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