Commerzbank startet mit Gewinneinbruch ins Jahr

dpa Frankfurt/Main. Geringere Erträge und höhere Steuern haben der Commerzbank zum Jahresstart einen Gewinneinbruch eingebrockt. Unter dem Strich verdiente das zweitgrößte deutsche Geldhaus im ersten Quartal 120 Millionen Euro und damit 54 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie die Commerzbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Commerzbank startet mit Gewinneinbruch ins Jahr

Geringere Erträge und höhere Steuern haben der Commerzbank zum Jahresstart einen Gewinneinbruch eingebrockt. Foto: Boris Roessler/Illustration

Gesunkene Verwaltungskosten konnten den Ertragsrückgang nur teilweise ausgleichen. Dennoch schnitt das Institut etwas besser ab als von Analysten im Schnitt erwartet. Derweil gelang es der Bank, in Deutschland unter dem Strich 123.000 neue Kunden zu gewinnen.

„Durch Wachstum stärken wir unsere Ertragsbasis und wirken den niedrigen Zinsen und dem Margenverfall entgegen“, sagte Commerzbank-Chef Martin Zielke. Die bereinigten Erträge sollen in diesem Jahr weiterhin zulegen. Zudem will er die Kostenbasis im laufenden Jahr wie geplant unter die Marke von 6,8 Milliarden Euro drücken.