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Corona-Wirtschaftshilfen sollen verlängert werden

Wirtschaftspolitik

Dienstag, 8. Juni 2021 - 16:54 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Die Corona-Überbrückungshilfen für Unternehmen laufen im Juni aus. Der Wirtschaft geht es zwar wieder besser, doch überstanden ist die Pandemie noch nicht - deswegen werden die Maßnahmen wohl verlängert.

Die Corona-Überbrückungshilfen für Unternehmen sollen bis Ende September verlängert werden. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Die Bundesregierung hat sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auf eine Verlängerung von Wirtschaftshilfen für besonders belastete Unternehmen in der Corona-Krise geeinigt.

Die Überbrückungshilfe III solle als „Überbrückungshilfe III Plus“ bis Ende September 2021 verlängert werden, hieß es heute in Regierungskreisen. Zudem sollen Anreize geschaffen werden, dass Betriebe schneller wieder öffnen.

Die Überbrückungshilfe III als zentrales Hilfsinstrument der Regierung ist bisher bis Ende Juni befristet. Wirtschafts- sowie Finanzministerium hatten in den vergangenen Wochen über eine Verlängerung verhandelt.

Nach dpa-Informationen sollen Unternehmen künftig eine Personalkostenhilfe erhalten, wenn sie Mitarbeiter früher aus dem Kurzarbeitergeld-Bezug herausholen oder Beschäftigte neu einstellen.

Angepasst werden solle auch die Neustarthilfe. Bislang zahlt der Bund an Soloselbstständige in allen Branchen und Wirtschaftszweigen, die hohe Umsatzeinbußen, aber kaum Fixkosten haben, bis zu 7500 Euro als Neustarthilfe. Das Geld werde zusätzlich zu anderen Leistungen gezahlt und nicht darauf angerechnet. Diese Summe solle erhöht werden, hieß es. Künftig könnten Soloselbstständige für die ersten drei Quartale des Jahres damit bis zu 12.000 Euro bekommen.

© dpa-infocom, dpa:210608-99-910853/2

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