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In- und Ausland

DIHK: Auslandsgeschäft deutscher Unternehmen bricht ein

Konjunktur

Donnerstag, 16. April 2020 - 13:59 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Die Aussichten in der exportorientierten Firmen sind schlecht. Eine Umfrage des Industrie- und Handelskammertags zeigt verbreiteten Pessimismus.

Ein Containerschiff verlässt die Terminals im Hamburger Hafen. Foto: Axel Heimken/dpa

Die Auswirkungen der Corona-Krise lassen weltweit das Geschäft deutscher Unternehmen im Ausland einbrechen. Nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) rechnen 80 Prozent der Firmen mit starken Umsatzverlusten.

Geschäftslage und Geschäftserwartungen der Firmen gehen demnach dramatisch zurück. Dies gelte auch für die Konjunkturerwartungen. DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier sprach von erschreckenden Zahlen.

Sie zeigten, wie hart die Corona-Pandemie deutsche Unternehmen auf der ganzen Welt treffe. Die wirtschaftlichen Folgen der Krise seien noch nicht vollständig absehbar. Das Corona-Virus wirke sich auf internationale Lieferketten aus. Als große Probleme gesehen werden laut Umfrage internationale Reiseeinschränkungen, weniger Nachfrage, und die Stornierung von Aufträgen. Als Folge werden Investitionen verschoben oder gestrichen. Als besonders schlecht bewerteten deutsche Unternehmen in den Vereinigten Staaten und in Europa ihre Wirtschaftsentwicklung.

35 Prozent der deutschen Unternehmen im Ausland wollen demnach weniger Personal einstellen, nur jeder neunte Betrieb plane Zuwächse bei der Mitarbeiterzahl. Die Folge sei eine deutliche Reduzierung der Beschäftigten in vielen deutschen Firmen im Ausland.

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