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In- und Ausland

Dax vor US-Zinsentscheid schwächer

Börsen

Dienstag, 30. Juli 2019 - 11:42 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Frankfurt/Main. Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag schwächer in den Handel gestartet. Am Tag vor dem angekündigten US-Zinsentscheid lag der Dax nach der ersten Stunde 0,50 Prozent niedriger bei 12.354,99 Punkten.

Der Handelssaal der Börse in Frankfurt. Foto: Frank Rumpenhorst

Die Anleger hatten die Resultate von zahlreichen Dax-Mitgliedern zu verarbeiten - mit eher negativen Kurstendenzen. Am Mittwoch wird die erste Zinssenkung in den USA seit mehr als zehn Jahren erwartet.

Der MDax der mittelgroßen deutschen Werte gab am Dienstagmorgen um 0,44 Prozent auf 26.140,19 Punkte nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx fiel um 0,25 Prozent auf 3514,60 Zähler.

Auf der Sonnenseite des Dax standen am Morgen die Aktien von Fresenius mit einem Anstieg um etwa 1,2 Prozent. Der Medizinkonzern hatte die Umsatz- und Gewinnerwartungen im zweiten Quartal übertroffen und seine Ziele für das restliche Geschäftsjahr angehoben. Die Papiere der Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) folgten dem aber nicht, für sie ging es steil um 4 Prozent bergab. Am Markt wurde dies mit einem eher enttäuschenden zweiten Quartal begründet.

RWE waren mit einem Anstieg um 1,6 Prozent der zweite positive Lichtblick im Dax, nachdem der Energiekonzern zu Börsenstart eine erhöhte Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr bekanntgegeben hatte.

Die Lufthansa-Aktien gerieten dagegen stark unter Druck. Zuletzt weiteten sie ihre Verluste auf 6,25 Prozent aus. Der Preiskampf um Fluggäste und höhere Kerosinpreise haben der Fluggesellschaft im zweiten Quartal den erwarteten Gewinneinbruch eingebrockt. Kritisch wurde nun der Ausblick gesehen, der einige Risiken hervorhob.

Bayer büßten 3,5 Prozent ein und waren so hinter der Lufthansa und FMC der drittgrößte Verlierer. Ein schwieriges Geschäft mit Landwirten stimmte den Agrarchemie- und Pharmakonzern für das Gesamtjahr ein wenig vorsichtiger. Zudem steigt in den USA die Zahl der Glyphosat-Klagen gegen den Chemie- und Pharmakonzern rasant weiter.

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