In- und Ausland

Defekt am Airbus: Merkel muss Flug zu G20 unterbrechen

G20

Donnerstag, 29. November 2018 - 22:41 Uhr

von Von Jörg Blank, dpa

dpa Köln. Schon wieder Pech mit einem Regierungs-Airbus: Nach nur einer Stunde Flugzeit muss Kanzlerin Angela Merkel ihre Reise zum G20-Gipfel nach Argentinien unterbrechen und nach Deutschland zurückkehren. Erst am Freitagmorgen kann es weitergehen.

Wagen der Feuerwehr stehen auf dem Rollfeld des Flughafens in Köln am Kanzler-Airbus „Konrad Adenauer“. Foto: Jörg Blank

Nach dem technischen Defekt ihres Regierungsflugzeugs auf dem Weg zum G20-Gipfel in Argentinien sitzt Kanzlerin Angela Merkel am späten Donnerstagabend in Köln fest.

Ein direkter Weiterflug mit einem Ersatz-Airbus sei nicht möglich, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Dies liege unter anderem an den Dienstzeiten und Verfügbarkeiten von Besatzungen und Flugkapitänen.

Jetzt plant Merkel ihre Weiterreise nach Argentinien für den frühen Freitagmorgen. Merkel, Finanzminister Olaf Scholz und ein sehr kleiner Teil der Delegation würden dann in die spanische Hauptstadt Madrid reisen, um von dort per Linienflug nach Buenos Aires zu gelangen, sagte Regierungssprecher Seibert. Die Nacht wollte die Kanzlerin in einem Kölner Hotel verbringen.

Nach etwa einer Stunde Flugzeit ab Berlin hatte die Maschine mit der Kanzlerin an Bord am Abend über den Niederlanden umkehren müssen. Der Airbus A340-300 landete sicher in Köln.


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