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Der Sommer verabschiedet sich stürmisch

Wetter

Sonntag, 23. August 2020 - 15:12 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Offenbach. Bislang hat der hat mit strahlendem Sonnenschein und tropischen Nächten von sich Reden gemacht. Nun ändert sich die Wetterlage.

Regentropfen sind an einer Scheibe eines Autos zu sehen. Nach vielen Tagen mit Hitze und Trockenheit bringt ein Regengebiet Abkühlung und Niederschläge. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Gewitter, Sturm und Regen - nach den zuletzt vielerorts heißen und sonnigen Tagen steht ein Wetterumschwung an. Vor allem im Norden und der Mitte des Landes wird es zu Wochenbeginn deutlich kühler und regnerisch.

In Niedersachsen zieht gar ein Sturmtief heran. „Die Hitze der letzten Tage und gefühlt Wochen hat nun ein Ende“, erklärte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach.

Am Montag sei es vom Norden bis zur Mitte oft stärker bewölkt mit Schauern, im Norden könne es auch kurze Gewitter geben. Im Süden rechnet der DWD dagegen mit längeren sonnigen Abschnitten und es bleibt trocken. Die Temperaturen erreichen im Norden 18 bis 21 Grad, sonst 20 bis 24 Grad, dabei weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus westlichen Richtungen.

Auch am Dienstag bleibe es im Süden länger sonnig und trocken, im restlichen Land ziehen von Westen her dichte Wolken und Regen heran, der am Abend den Nordosten erreicht. Die Höchstwerte liegen bei 20 bis 28 Grad, mit den höchsten Werten im Südwesten. Dazu weht im Westen ein auffrischender Wind, an der Nordsee werden Windböen erwartet.

Am Mittwoch dürfte es dann im Norden stark bewölkt sein mit schauerartigem Regen, vereinzelt auch kurzen Gewittern. An der Nordsee soll es teils kräftig regnen bei Höchstwerten bis 23 Grad. In der Südhälfte bleibt es meist trocken bei Höchsttemperaturen bis 27 Grad. Vor allem im Norden und in der Mitte werden stürmische Böen oder Sturmböen erwartet, im Bergland und an der Küste auch schwere Sturmböen. Hier sei besondere Vorsicht geboten, warnte der DWD. Wegen der durch die Trockenheit angegriffenen Bäume könnte es zu Astbrüchen kommen. Auch mit umstürzenden Bäumen müsse gerechnet werden.

Die Regenfälle der vergangenen Tage haben mancherorts bereits einen - wenn auch kleinen - positiven Effekt gezeigt: In Teilen Brandenburgs etwa sank zuletzt die Waldbrandgefahr. Auch in weiten Teilen Thüringens ist die hohe Waldbrandgefahr nach Angaben der Landesforstanstalt in weiten Teilen des Landes vorerst gebannt.

Zufrieden mit dem Sommer zeigte sich die Deutsche Bahn. „Nur 0,18 Prozent der Fernverkehrszüge konnten ihre Fahrt hitzebedingt nicht wie geplant zu Ende führen“, teilte das Unternehmen am Sonntag mit. Viele Züge seien mittlerweile technisch für Hitzewellen ausgerüstet, die Klimaanlagen der neuesten Generation seien etwa für Temperaturen bis 45 Grad ausgelegt. „Wir sind besser auf die Extremtemperaturen vorbereitet als je zuvor“, erklärte DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber. Die coronabedingt geringere Auslastung der Züge habe der Klima- und Lüftungstechnik zudem zusätzliche Stabilität verschafft.

© dpa-infocom, dpa:200823-99-274990/2

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