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Deutsche Bank tut sich schwer mit Trendwende

Banken

Donnerstag, 26. Oktober 2017 - 07:18 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Frankfurt/Main. Die Deutsche Bank müht sich um die Trendwende. Doch ruhige Finanzmärkte und niedrige Zinsen dürften auch im dritten Quartal die Bemühungen von Konzernchef John Cryan erschwert haben, das größte heimische Geldhaus wieder auf Wachstumskurs zu bringen.

Das Deutsche Bank-Logo als verzerrtes Spiegelbild in einer Hochausfassade: Beim Geldinstitut läuft ein umfassendes Umbauprogramm samt Stellenstreichungen und Filialabbau. Foto: Andreas Arnold

Heute legt der Frankfurter Dax-Konzern seine Zwischenbilanz für den Zeitraum Juli bis Ende September 2017 vor. Analysten gehen einhellig davon aus, dass die Erträge im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind. Im Schnitt liegen die Schätzungen bei gut 6,8 Milliarden Euro nach knapp 7,5 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Schon die großen US-Banken hatten für das dritte Quartal über ein anhaltend schwaches Handelsgeschäft mit Anleihen, Rohstoffen und Währungen berichtet.

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Beim Gewinn klaffen die Erwartungen der Analysten weit auseinander, im Schnitt gehen die Experten von 245 Millionen Euro unter dem Strich aus. Das wäre etwas weniger als die 278 Millionen Euro, die die Bank vor einem Jahr verdient hat. Für das Gesamtjahr hatte Cryan nach zwei Jahren mit Milliardenverlusten schwarze Zahlen in Aussicht gestellt.

Bei der Deutschen Bank läuft ein umfassendes Umbauprogramm samt Stellenstreichungen und Filialabbau. Die zwischenzeitlich zum Verkauf stehende Tochter Postbank wird integriert, das Kapitalmarktgeschäft mit dem Investmentbanking verschmolzen und die Fondstochter Deutsche Asset Management teilweise an die Börse gebracht.

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