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Dieselgipfel berät über Millionen Fahrzeuge

Auto

Mittwoch, 2. August 2017 - 05:02 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Mit neuen Software-Versionen sollen ältere Diesel sauberer werden - das scheint vor dem heutigen Spitzentreffen in Berlin klar. Reicht das, um Fahrverbote zu vermeiden? Bund und Länder wollen mehr in Gang setzen.

Getrickst oder nicht? Abgasuntersuchung bei einem Dieselfahrzeug. Foto: Patrick Pleul

Im Kampf gegen Luftverschmutzung in großen Städten wollen Bund und Länder die Autobranche zu Abgas-Nachbesserungen an Millionen Fahrzeugen verpflichten.

Bei einem nationalen Dieselgipfel in Berlin soll zudem eine zusätzliche Förderung von Projekten besiegelt werden, um den Schadstoffausstoß in Städten zu reduzieren - etwa mit digitalen Verkehrsleitsystemen, die Staus verhindern könnten.

Gastgeber des Treffens sind Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Hintergrund sind auch drohende Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge in einigen Städten.

Eingeladen wurden die Chefs von Volkswagen, Porsche, Audi, Daimler, BMW sowie von Opel und Ford in Deutschland. Erwartet werden zudem die Ministerpräsidenten der „Autoländer“ Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland sowie die Stadtstaaten Hamburg und Berlin. Diese sind stark von hohem Ausstoß an Stickoxid (NOx) betroffen. Teilnehmen sollen auch Vertreter von Kommunen, der IG Metall und den Arbeitgebern.


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