Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
In- und Ausland

EBA: Banken unzureichend auf harten Brexit vorbereitet

Banken

Montag, 25. Juni 2018 - 12:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa London. Viele Banken sind nach Einschätzung der EU-Bankenaufsicht EBA nicht angemessen auf einen harten Brexit vorbereitet: „Die Zeit für die erforderlichen Maßnahmen wird knapp.“

EBA-Chef Andrea Enria, hier im Herbst 2016, sorgt sich über eine unzureichende Vorbereitung auf den Brexit. Foto: Olivier Hoslet

Die EBA sei der Auffassung, dass die Planungen „in einer Reihe von Bereichen schneller voranschreiten“ sollten, mahnte die Behörde.

Anzeige

Der geplante EU-Austritt Großbritanniens (Brexit) stellt in London angesiedelte Banken vor ein Problem: Für Dienstleistungen in der Europäischen Union benötigen sie ein Standbein in einem EU-Staat. Die Zwei-Jahres-Frist für die Verhandlungen zwischen der britischen Regierung und Brüssel über die Brexit-Modalitäten läuft bis Ende März 2019. Ob es danach eine Übergangsfrist geben wird, ist noch offen.

„Unternehmen können nicht davon ausgehen, dass sie weiterhin wie bisher operieren noch können sie sich auf bis jetzt nicht realisierte politische Vereinbarungen oder Maßnahmen der Politik stützen“, erklärte EBA-Chef Andrea Enria.

Ihr Kommentar zum Thema

EBA: Banken unzureichend auf harten Brexit vorbereitet

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha

Anzeige
Anzeige