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In- und Ausland

Elf Tote durch Taifun auf den Philippinen

Wetter

Mittwoch, 4. Dezember 2019 - 10:28 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Manila. Jedes Jahr suchen zahlreiche Wirbelstürme die Philippinen heim. „Kammuri“ ist in diesem Jahr schon Nummer 20. Heftige Regenfälle und hohe Windgeschwindigkeiten sorgen für Verwüstungen - mit tödlichen Folgen.

Umgeknickte Strommasten in Legazpi: Nach dem Durchzug des tropischen Wirbelsturms „Kammuri“ steigt die Zahl der Toten auf den Philippinen weiter an. Foto: Uncredited/AP/dpa

Nach dem Durchzug des tropischen Wirbelsturms „Kammuri“ auf den Philippinen ist die Zahl der Toten auf mindestens elf gestiegen.

Fast eine halbe Million Menschen, die meisten davon im Osten des Inselstaats, haben vorübergehend ihr Zuhause verloren, wie Polizei- und Katastrophenschutzbehörden des südostasiatischen Landes am Mittwoch berichteten. Zu den jüngst gemeldeten Toten gehörten laut Polizei drei Menschen, die in den Provinzen Sorsogon und Camarines Sur ertrunken waren. Mehrere andere Opfer waren von herabstürzenden Bäumen oder Dachteilen erschlagen worden. Die heftigen Böen von „Kammuri“ hatten zudem Schäden an Dutzenden Gebäuden hinterlassen.

Am Dienstag hatte der Taifun die Hauptstadtregion Manila erreicht, wo die meisten Behörden die Arbeit einstellten und der Unterricht ausfiel. Auch der Ninoy Aquino International Airport in Manila schloss vorübergehend - mehr als 500 Flüge fielen aus. Den Behörden zufolge hat der Flughafen den Betrieb wieder aufgenommen, der Verkehr sollte sich dort im Lauf des Mittwochs normalisieren.

Der Sturm bewegt sich Meteorologen zufolge allmählich in nordwestlicher Richtung von den Philippinen weg und hat sich etwas abgeschwächt. Er erreichte noch Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern, einzelne Böen hatten Windgeschwindigkeiten von bis zu 125 Stundenkilometern.

Die Philippinen werden jedes Jahr von zahlreichen Taifunen heimgesucht. Einer der stärksten Taifune, „Haiyan“, traf den Inselstaat 2013. Mehr als 6000 Menschen kamen ums Leben, rund vier Millionen verloren ihr Zuhause.

Einwohner von Legazpi werden in Sicherheit gebracht: Hunderttausende Menschen mussten auf den Philippinen aus Angst vor Überschwemmungen und Erdrutschen ihre Häuser verlassen. Foto: AP/dpa

Eine Frau nutzt einen Plastikbehälter, um sich vor dem Regen in Manila zu schützen. Foto: Aaron Favila/AP/dpa

Dreirädrige Mopeds fahren mit Regenschutz durch die Stadt Subic. Foto: Tatan Syuflana/AP/dpa

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