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In- und Ausland

Entscheidung über Zukunft von Küchenbauer Alno erwartet

Möbel

Freitag, 24. November 2017 - 05:54 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Pfullendorf. Hoffen und Bangen für die Alno-Beschäftigten: An diesem Freitag wird eine Entscheidung darüber erwartet, ob es mit einem Verkauf des Küchenbauers klappt oder nicht.

Seit dem Börsengang 1995 schrieb der Küchenkonzern bis auf ein Jahr stets Verlust. Foto: Patrick Seeger

Wie geht es mit dem Küchenbauer Alno weiter? Eine Entscheidung wird heute erwartet. Bis Ende der Woche soll nach Informationen der Deutsche Presse-Agentur feststehen, ob das Unternehmen an einen Interessenten verkauft werden kann oder nicht.

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Demnach wird momentan noch mit einem möglichen Investor verhandelt, der dem Vernehmen nach aus dem asiatischen Raum kommt. Der Küchenbauer hatte im Juli einen Insolvenzantrag gestellt. Um Alno steht es schon länger schlecht. Seit dem Börsengang 1995 schrieb der Küchenkonzern bis auf ein Jahr stets Verlust. Auch der Einstieg der bosnischen Investorenfamilie Hastor 2016 brachte keine Wende.

Zuletzt konnte Alno einen großen Teil der Beschäftigten nicht mehr bezahlen. Rund 400 würden daher freigestellt, erklärte Insolvenzverwalter Martin Hörmann. Die Freistellung bedeute aber nicht gleichzeitig die Kündigung.

Anfang Oktober hatte eine Investorengruppe um den Marktführer Nobilia aus Ostwestfalen bereits die Billigküchen-Tochter Pino aus Coswig (Sachsen-Anhalt) gekauft. Damit wurden die Jobs von 230 Mitarbeitern gesichert. Bei einer anderen Tochter, Wellmann aus Enger (Nordrhein-Westfalen), verlief die Investorensuche hingegen erfolglos - die allermeisten der 400 Mitarbeiter mussten gehen.

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