Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
In- und Ausland

EuGH: „Balsamico“ aus Deutschland ist rechtens

Agrar

Mittwoch, 4. Dezember 2019 - 10:48 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Luxemburg. Der Vertrieb von Essig-Produkten als „Balsamico“ aus Deutschland ist nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) rechtens. „Balsamico“ sei kein geschützter Begriff, befanden die obersten EU-Richter in Luxemburg (Rechtssache C-432/18).

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg: „Balsamico“ aus Deutschland ist rechtens" entschieden dort die Richter. Foto: Arne Immanuel Bänsch/dpa

Hintergrund war ein Streit zwischen italienischen Produzenten und einem deutschen Unternehmen. Die Firma Balema aus Kehl in Baden-Württemberg vertreibt seit Jahren in Deutschland eigene, auf Essig basierende Produkte unter der Bezeichnung „Balsamico“ und „Deutscher Balsamico“. Die italienischen Produzenten hatten sich dagegen gewandt mit der Begründung, die Bezeichnung verstoße gegen die in der Europäischen Union geschützte geografische Angabe „Aceto Balsamico di Modena“.

Mit derartigen geschützten Lebensmittelbezeichnungen sollen regionale Spezialitäten in Europa vor widerrechtlicher Aneignung und Nachahmung geschützt werden.

Bei „Aceto Balsamico di Modena“ gelte der Schutz allerdings nur für die Bezeichnung als Ganzes, führten die Richter weiter aus.

Ihr Kommentar zum Thema

EuGH: „Balsamico“ aus Deutschland ist rechtens

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha