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Fahnenmast erschlägt Frau - Geldstrafe für Lkw-Fahrer

Prozesse

Mittwoch, 27. April 2022 - 11:11 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Kiel. Eine Auszubildende in Kiel stirbt durch einen umgestürzten Fahnenmast. Zwei Männer legen Geständnisse ab. Jetzt gibt es ein Urteil.

In Gedenken: Blumen liegen auf dem Platz vor dem Kieler Rathaus. Foto: Wolfgang Schmidt/dpa

Weil ein Lkw-Fahrer einen Fahnenmast zum Umstürzen brachte und eine Frau starb, hat ihn das Amtsgericht Kiel wegen fahrlässiger Tötung zu 5400 Euro Geldstrafe verurteilt. Damit folgte das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft.

Vorausgegangen waren eine Verständigung auf einen Strafrahmen und ein Geständnis des 62-Jährigen aus der Nähe von Bamberg in Franken. Das Verfahren gegen dessen 75 Jahre alten Beifahrer wurde gegen 1200 Euro Geldauflage vorläufig eingestellt.

Der Fahrer hatte den Lkw im August 2020 auf dem Kieler Rathausplatz das letzte Stück ohne Einweisung des Beifahrers zurückgesetzt und dabei den Mast angefahren. Daraufhin brach der 14 Meter hohe Fahnenmast und erschlug eine 23 Jahre alte Auszubildende. Sie hatte sich mit anderen neuen Azubis der Stadt Kiel für ein gemeinsames Foto auf dem Rathausplatz versammelt.

© dpa-infocom, dpa:220427-99-61562/3

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