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Fahrgastverband: Streik-Fahrpläne müssen früher online sein

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Mittwoch, 1. September 2021 - 13:05 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Die Lokführer streiken ab Donnerstag wieder im Personenverkehr und die Bahn muss improvisieren. Der Verein Pro Bahn findet, dass das Unternehmen Notfahrpläne in solchen Fällen zu spät veröffentlicht.

Eine Anzeigetafel an einem Bahnhof in Sachsen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Die Deutsche Bahn informiert ihre Kunden aus Sicht von Fahrgastvertretern zu spät umfassend darüber, welche Züge des Regionalverkehrs trotz des Streiks noch fahren. Der Konzern vernachlässige die Fahrgastinformation, teilte der Verein Pro Bahn am Mittwoch mit.

Streikfahrpläne sollten mindestens 48 Stunden vor Beginn des Arbeitskampfes veröffentlicht werden. Im Personenverkehr will die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer in der Nacht zu Donnerstag mit einem fünftägigen Streik beginnen. Die Bahn hatte nach dem Streikaufruf am Montag und Dienstag in ihren Verkehrsmeldungen nach und nach Ersatzfahrpläne für die Regionen veröffentlicht. In der Online-Fahrplanauskunft und der App DB Navigator sollten sie jedoch teilweise erst im Laufe des Mittwochs verfügbar sein.

Die Bahn hatte am Montag angekündigt, dass die Fahrplanmedien und Informationskanäle schrittweise aktualisiert werden. Seit Dienstagmorgen ist der Ersatzfahrplan für den Fernverkehr wie angekündigt eingespeist.

© dpa-infocom, dpa:210901-99-48746/2

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