Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
In- und Ausland

Fall Staufen: Haft und Sicherungsverwahrung für Angeklagten

Prozesse

Freitag, 29. Juni 2018 - 16:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Karlsruhe. Er wollte ein neunjähriges Kind qualvoll vergewaltigen und anschließend töten. In einem Nebenprozess um den jahrelangen Missbrauch eines Kindes in Staufen bei Freiburg, wurde ein 44-Jähriger zu acht Jahren Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.

Acht Jahre Haft und anschließend Sicherungsverwahrung für den 44-jährigen Angeklagten. Er soll den Partner der Mutter des Jungen gefragt haben, ob er das Kind vergewaltigen und dann töten könne. Foto: Uli Deck

Weil er ein Kind qualvoll vergewaltigen wollte, muss ein 44 Jahre alter Mann aus Schleswig-Holstein für acht Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Karlsruhe ordnete am Freitag außerdem Sicherungsverwahrung an.

Anzeige

Der Mann wurde im Zusammenhang mit dem Fall des schwer missbrauchten Neunjährigen aus dem Raum Freiburg verurteilt.

Der Mann hatte den Partner der Mutter des Neunjährigen gefragt, ob er den Jungen missbrauchen und töten könne. Als der ablehnte, schlug der Angeklagte ein solches Verbrechen an einem anderen Kind vor. Ein Tötungsvorsatz wurde ihm aber nicht nachgewiesen. Er war in Karlsruhe in eine Falle der Polizei geraten (Az: 1 Ks 260 Js 37672/17).

Die Plädoyers hatten zuvor unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden. Die Staatsanwaltschaft hatte den einschlägig vorbestraften 44-Jährigen wegen Sichbereiterklärens zum Mord, zum sexuellen Missbrauch von Kindern und zur Vergewaltigung angeklagt.

Ihr Kommentar zum Thema

Fall Staufen: Haft und Sicherungsverwahrung für Angeklagten

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha

Anzeige
Anzeige