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In- und Ausland

Fall des erschossenen Nidal R.: Drei Verdächtige gesucht

Kriminalität

Mittwoch, 12. September 2018 - 15:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Nach den tödlichen Schüssen auf den Intensivstraftäter Nidal R. in Berlin gehen die Ermittler inzwischen von drei Tätern aus.

Spurensicherung an einem Zugang zum Tempelhofer Feld, wo der Berliner Intensivtäter von Schüssen getroffen worden war. Foto: Paul Zinken

Nachdem achtmal auf den 36-Jährigen gefeuert worden sei, seien am Sonntagabend drei Männer geflüchtet und in ein Auto gestiegen, das davonraste, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Fluchtwagen wurde demnach in der Nacht zum Dienstag von Unbekannten angezündet.

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Sicherheitsexperten befürchten nach der tödlichen Attacke eine Eskalation der Gewalt zwischen kriminellen Mitgliedern arabischstämmiger Großfamilien.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) teilte mit, Auseinandersetzungen würden gewalttätig und ohne Skrupel auf Berlins Straßen ausgetragen. Das sei die Folge davon, dass diese Kriminellen jahrzehntelang keinen durchsetzungsstarken Rechtsstaat gespürt hätten.

Der Berliner Senat will mit einer konzertierten Aktion den Druck auf diesen Personenkreis aufrechterhalten und ausbauen. Zuletzt hatte es verstärkt Durchsuchungen sowie Festnahmen von Verdächtigen gegeben.

Die Leiche des 36-Jährigen wurde am Dienstag nach der Obduktion freigegeben. Nidal R. soll am Donnerstag beigesetzt werden. Die Polizei rechnet mit zahlreichen Trauergästen und will präsent sein.

Nidal R. wurde am Sonntag in Berlin-Neukölln vor den Augen seiner Familie niedergeschossen. Der 36-Jährige starb wenig später im Krankenhaus. Vor der Klinik in Berlin-Steglitz versammelte sich eine aufgebrachte Menge. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Spurensuche an einem Verkaufswagen, der an einem Zugang zum Tempelhofer Feld steht. Foto: Paul Zinken

Nach den Schüssen am Tempelhofer Feld befürchtet die Berliner Polizei eine Eskalation. Foto: Paul Zinken

Eine Kriminaltechnikerin sichert Spuren an einem Zugang zum Tempelhofer Feld, wo auf den 36-jährigen Intensivtäter geschossen wurde. Foto: Paul Zinken

Zahlreiche Menschen vor dem Benjamin-Franklin-Klinikum, in dem der 36-jährige Intensivtäter starb. Foto: Paul Zinken

Einsatzkräfte vor einem Kiosk in Neukölln: Die Berliner Polizei ist erneut gegen kriminelle arabische Großfamilien vorgegangen. Foto: Paul Zinken

Schon mehrfach war die Berliner Polizei im Bezirk Neukölln gegen arabische Clans vorgegangen. Foto: Gregor Fischer

Ein Polizeibeamter steht vor einer Bar am Britzer Damm in Berlin. Dort wurde aus einem Auto heraus auf zwei Menschen geschossen. Foto: Paul Zinken

Ein Porsche-Cabrio wird im Berliner Bezirk Neukölln abtransportiert, wo die die Polizei gegen eine mutmaßlich kriminelle arabische Großfamilie vorgegangen war. Foto: Gregor Fischer

Einsatz in Berlin-Neukölln: Das Bundeskriminalamt will mit Blick auf die Zuwanderung die mögliche Bildung neuer krimineller Clans gezielt stoppen. Foto: Gregor Fischer/Archiv

Spuren eines Einschusses sind an einer Tür einer Bar am Britzer Damm zu sehen. Dort wurde aus einem Auto heraus auf zwei Menschen geschossen. Foto: Paul Zinken

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