Flutwelle in Höllentalklamm - Opfer unklar

dpa Grainau. Regengüsse ohne Ende - und plötzlich eine Flutwelle: Unklar ist, was die Wassermassen in der Höllentalklamm unweit der Zugspitze angerichtet haben. Die bange Frage: Sind Menschen mitgerissen worden?

Flutwelle in Höllentalklamm - Opfer unklar

Eine Flutwelle im Höllentalklamm löst einen Großeinsatz aus (Archivbild). Foto: Verena Wolff/dpa-tmn/Archiv

Starker Regen hat in der Höllentalklamm im Zugspitz-Massiv bei Grainau eine Flutwelle ausgelöst.

„Wir wissen noch nicht, ob Menschen zu Schaden gekommen sind“, sagte der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Stefan Sonntag. Augenzeugen hätten berichtet, dass Menschen ins Wasser geraten sein könnten. Offensichtlich sei eine Brücke von den Fluten weggerissen worden. Auf dieser Brücke sollen sich den Beobachtern zufolge Wanderer befunden haben.

100 Helfer im Einsatz

Bei der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen würden nun die Maßnahmen koordiniert. Neben etlichen Streifenfahrzeugen aus der Region sei auch ein Polizeihubschrauber angefordert worden. Rund 100 Helfer seien im Einsatz, hieß es.

Vor einem Jahr hatten schwere Unwetter den Weg durch die Höllentalklamm unpassierbar gemacht. Gut 60 Bergwanderer saßen auf der Höllentalangerhütte fest und wurden schließlich mit Hubschraubern ausgeflogen.

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