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Förderbank KfW verdient weniger - Zinsflaute belastet

Banken

Donnerstag, 12. April 2018 - 11:32 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Frankfurt/Main. Die staatliche Förderbank KfW hat im vergangenen Jahr weniger verdient und weniger Kredite vergeben. Der Konzerngewinn fiel mit gut 1,4 Milliarden Euro wie angekündigt niedriger aus als 2016, wie das Institut mitteilte.

Im vergangenen Jahr sagte die KfW, die dem Bund und den Ländern gehört, Fördergelder von insgesamt 76,5 Milliarden Euro zu. Foto: Frank Rumpenhorst

Damals hatte die KfW beim Überschuss knapp die Marke von zwei Milliarden Euro überschritten, obwohl üppige Gewinne nicht das Hauptziel der Förderbank sind.

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Belastet wurde das Ergebnis unter anderem durch die Niedrigzinsen, die den wichtigen Zinsüberschuss drücken. Der neue KfW-Chef Günther Bräunig zeigte sich dennoch zufrieden. „Mit dem Ergebnis verbessert die KfW in einem unverändert schwierigen Zinsumfeld und bei erhöhten regulatorischen Anforderungen die wichtige Kapitalbasis.“

Bräunig steht seit Anfang des Jahres an der Spitze der staatlichen Förderbank. Er ist Nachfolger des Ende März verstorbenen Ulrich Schröder, der sein Amt Ende 2017 niederlegt hatte.

Im vergangenen Jahr sagte das Institut, das dem Bund (80 Prozent) und den Ländern (20 Prozent) gehört, Fördergelder von insgesamt 76,5 Milliarden Euro zu. 2016 waren es 81 Milliarden gewesen. In Deutschland verringerte die KfW angesichts der robusten Wirtschaftsentwicklung und des guten Finanzierungsumfeldes ihr Volumen um 6 Prozent auf 51,8 Milliarden Euro.

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