Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
In- und Ausland

Gebirgsschützen erinnern an Sendlinger Mordweihnacht

Brauchtum

Sonntag, 24. Dezember 2017 - 12:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Waakirchen. Bayerns Gebirgsschützen haben an Heiligabend an die Sendlinger Mordweihnacht von 1705 erinnert.

Der frühere bayerische Ministerpräsident Stoiber, die stellvertretende bayerische Ministerpräsidentin Aigner sind mit dabei. Foto: Tobias Hase

Vor dem Oberländerdenkmal im oberbayerischen Waakirchen versammelten sich an diesem Sonntag mehrere Hundert Teilnehmer, sie stammten aus fast allen Kompanien vom Berchtesgadener bis zum Werdenfelser Land.

Anzeige

1705 hatten sich mehr als 2500 Bauern und Handwerker mit dem Spruch „Lieber bairisch sterben als kaiserlich verderben“ gegen die österreichischen Besatzer erhoben. Im heutigen Münchner Stadtteil Sendling kam es an Weihnachten zur blutigen Schlacht. Dabei starben laut Überlieferung mehr als 1200 schlecht bewaffnete bayerische Schützen.

Heute bewahren etwa 12 000 Mitglieder in 47 Kompanien friedlich das Erbe ihrer einst kämpfenden Vorfahren. Der Aufstand hatte im bayerischen Oberland südlich von München seinen Anfang genommen.

Ihr Kommentar zum Thema

Gebirgsschützen erinnern an Sendlinger Mordweihnacht

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha

Anzeige
Anzeige