In- und Ausland

Gespräche über Opel-Zukunft fortgesetzt

Auto

Dienstag, 29. Mai 2018 - 12:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Rüsselsheim. Bei Opel haben Unternehmen und Betriebsrat ihre Gespräche über die Sanierung der deutschen Standorte fortgesetzt. Das bestätigen beide Seiten in Rüsselsheim. Ergebnisse der von vornherein auf zwei Tage geplanten sogenannten Einigungsstelle wurden zunächst nicht bekannt.

Zwei Männer in Sicherheitswesten gehen am Stammwerk von Opel in Rüsselsheim vorbei. Foto: Andreas Arnold

Die IG Metall erwartet nach der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern belastbare Planungen zu Produktion und Personaleinsatz an den deutschen Opel-Standorten. Die Gewerkschaft hat für den Fall des Scheiterns mit einer Eskalation des Konflikts gedroht. PSA und Opel haben Investitionen in die deutschen Standorte mit rund 19 000 Arbeitsplätzen von ihrer Wettbewerbsfähigkeit abhängig gemacht.

Zum Auftakt der Gespräche am Montag hatten sich Betriebsrat und Unternehmen erneut über das Millionen-Abfindungsprogramm gestritten, mit dem auch jüngere Mitarbeiter verabschiedet werden sollen. Der Betriebsrat sieht sich von der Arbeitsagentur bestätigt, dass Opel dabei eine Frist nicht eingehalten habe und Hunderte Beschäftigte zu früh gehen ließ. Das Unternehmen meinte hingegen, dass das Abfindungsprogramm in keiner Weise beeinflusst werde.


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