In- und Ausland

Gläubigerausschuss berät über Fluglinie Niki

Luftverkehr

Montag, 22. Januar 2018 - 06:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Korneuburg. Ein Gläubigerausschuss in Österreich berät am Nachmittag über die Zukunft der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki.

Die Frage ist, ob es bei dem geplanten Verkauf von Niki an den britisch-spanischen IAG-Konzern bleibt oder ob ein anderer Bieter den Zuschlag erhält. Foto: Georg Hochmuth

Die Frage bei dem nicht-öffentlichen Treffen im Landgericht Korneuburg ist, ob es bei dem geplanten Verkauf von Niki an den britisch-spanischen IAG-Konzern bleibt oder ob ein anderer Bieter den Zuschlag erhält.

Das Landgericht Korneuburg hatte vor einer Woche ein zweites Hauptverfahren zur Niki-Insolvenz in Österreich eröffnet und Bietern damit eine zweite Chance für ein Angebot eröffnet. Diese Frist war am Freitag um Mitternacht abgelaufen.

Unter den Interessenten ist erneut der österreichische Ex-Rennfahrer Niki Lauda, der die Luftlinie selber 2003 gegründet hatte und 2011 ausgestiegen war. Der Ex-Rennfahrer, der seit Jahrzehnten im Luftfahrtgeschäft ist, bietet nach eigenen Worten zusammen mit dem Reiseveranstalter Thomas Cook (Condor).

Die Eröffnung des zweiten Hauptverfahrens war vom deutschen Insolvenzverwalter Lucas Flöther scharf kritisiert worden, weil es den Deal mit der British-Airways-Mutter IAG gefährde.


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.