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In- und Ausland

Griechischer Premier Mitsotakis: Der Flüchtlingspakt ist tot

Migration

Samstag, 7. März 2020 - 11:00 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Athen. In einem Interview erhebt der griechische Premierminister Mitsotakis schwere Vorwürfe gegen die Türkei. Ankara benutze die Flüchtlinge lediglich für eigene Interessen, so der Regierungschef.

Für den griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis ist der Flüchtlingspakt gestorben. Foto: Faruk Pinjo/World Economic Forum/dpa

Für den griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis ist der Flüchtlingspakt gestorben. „Ganz ehrlich? Im Moment ist die Vereinbarung tot“, sagte Mitsotakis am Freitagabend im Interview mit dem Sender CNN.

„Mit was wir es zu tun haben, ist nicht ein Migrations- oder Flüchtlingsproblem. Es ist der bewusste Versuch der Türkei, Flüchtlinge und Migranten als politische Bauern zu benutzen, um die eigenen politischen Interessen zu verfolgen“, sagte Mitsotakis.

Die Türkei habe laut Flüchtlingspakt die Verpflichtung, illegale Schleuser zurückzuhalten und die Menschen daran zu hindern, illegal nach Griechenland zu kommen. „Aber die Türkei macht genau das Gegenteil. Sie hat die Menschen systematisch bei ihren Bemühungen unterstützt, nach Griechenland zu kommen, sowohl an Land als auch auf See“, so Mitsotakis.

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