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In- und Ausland

Grippe-Risiko: Klinikpersonal viel zu selten geimpft

Gesundheit

Freitag, 10. August 2018 - 12:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. In deutschen Krankenhäusern schützen Mitarbeiter sich und Patienten zu wenig gegen das Grippe-Risiko: Nach einer Umfrage des Robert Koch-Instituts lassen sich nur rund 40 Prozent aller Mitarbeiter gegen Influenza impfen.

Am niedrigsten war die Bereitschaft einer Grippe-Impfung mit 32,5 Prozent beim Pflegepersonal. Foto: Hauke-Christian Dittrich

Am niedrigsten war die Bereitschaft mit 32,5 Prozent beim Pflegepersonal. Nur etwas höher lag sie bei therapeutischen Berufen (34,2 Prozent). Innerhalb der Ärzteschaft lag die Impfquote bei 61,4 Prozent, heißt es im jüngsten Epidemiologischen Bulletin des Instituts.

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An der Online-Umfrage mit Datenschutz beteiligten sich in der vergangenen Grippesaison 5822 Mitarbeiter aus 54 Kliniken. Die jährliche Influenza-Impfung ist die wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung gegen Grippe und wird Klinikpersonal empfohlen. Bislang lagen jedoch keine bundesweiten Daten zu Impfquoten und Impfmotivation in Krankenhäusern vor, heißt es im Bulletin.

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