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Großbritannien: Kaum Fortschritt in Gesprächen mit der EU

EU

Freitag, 15. Mai 2020 - 14:11 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Brüssel/London. Großbritannien hatte die EU Ende Januar verlassen. Bis Ende 2020 gilt eine Übergangsfrist, so dass sich im Alltag noch nichts verändert hat.

Die Sterne einer EU-Fahne scheinen durch eine britische Fahne hindurch. Foto: Yui Mok/PA Wire/dpa

Die Europäische Union und Großbritannien sind auch in der dritten Verhandlungsrunde über ihre künftigen Beziehungen kaum vorangekommen.

Dies teilten der britische Unterhändler David Frost und EU-Verhandlungsführer Michel Barnier am Freitag mit. Beide äußerten sich enttäuscht und warfen der jeweils anderen Seite fehlende Bewegung vor.

Verhandelt wird über Handels- und Partnerschaftsabkommen. Großbritannien hatte die EU Ende Januar verlassen. Bis Ende 2020 gilt eine Übergangsfrist, so dass sich im Alltag noch nichts verändert hat. Gelingt in dieser Frist keine Einigung, droht ein harter wirtschaftlicher Bruch.

Beide Seiten hatten sich vorgenommen, bis Juni greifbare Fortschritte zu erzielen. Dann steht die Entscheidung an, ob die Übergangsfrist eventuell verlängert wird. Großbritannien lehnt dies allerdings bisher strikt ab. Für die Woche ab dem 1. Juni ist eine weitere Verhandlungsrunde per Videokonferenzen vorgesehen.

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