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Gütersloh: Erste Infizierte nach kirchlicher Veranstaltung

Gesundheit

Donnerstag, 25. Juni 2020 - 09:11 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Landtag beschäftigt sich mit dem Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh. Erste Infektionen gab es möglicherweise schon Ende Mai - und zwar nicht im Fleischbetrieb von Tönnies.

Corona-Test in einer Schule in Gütersloh. Foto: Guido Kirchner/dpa

Die ersten Welle von Infizierten im Kreis Gütersloh hat es nach Angaben des Gesundheitsministeriums Ende Mai im Zusammenhang mit einer „kirchlichen Veranstaltung“ gegeben. Das sagte Staatssekretär Edmund Heller in einer Sondersitzung des Gesundheitsausschusses im Landtag.

Nach Recherchen des Portals „t-online.de“ handelte es sich um einen Gottesdienst, der am 17. Mai stattfand. Bei diesem Gottesdienst seien auch Arbeiter eines Tönnies-Konkurrenten dabei gewesen.

Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) schloss in der Sondersitzung nicht aus, dass manche Tönnies-Mitarbeiter nicht auf Corona getestet worden sind. Es könne sein, dass „uns 20, 30 durch die Lappen gegangen sind“, sagte er. Er verteidigte aber das Vorgehen der Behörden: Es sei „sorgfältig durch die öffentliche Hand getestet“ worden. Staatssekretär Heller verdeutlichte in der Sitzung, dass eine komplette Erfassung der Menschen auf dem Tönnies-Gelände rückwirkend zunächst kaum möglich gewesen sei.

© dpa-infocom, dpa:200625-99-557182/2

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