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In- und Ausland

Hamas-Chef: Abkommen über Versöhnung mit Fatah erreicht

Konflikte

Donnerstag, 12. Oktober 2017 - 08:32 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Kairo. Die beiden rivalisierenden Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah haben sich in Kairo auf ein Abkommen zur Versöhnung verständigt. Das teilte Hamas-Chef Ismail Hanija am frühen Donnerstag mit. Details wurden zunächst nicht bekannt.

Der Chef der im Gazastreifen herrschenden Hamas, Ismail Hanija. Foto: Yasser Qudih

Bei den Gesprächen unter Vermittlung Ägyptens war es darum gegangen, den seit 2007 von der Hamas beherrschten Gaza-Streifen unter die Kontrolle der Palästinensischen Regierung von Mahmud Abbas zu stellen. Abbas regiert in dem von Israel besetzten Westjordanland.

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Die radikalislamische Hamas ist nach der Fatah die größte Palästinenserorganisation. Sie wird von den USA und der Europäischen Union als Terrorgruppe eingestuft. Vor zehn Jahren hatte sie die Macht im Gazastreifen in einem blutigen Bürgerkrieg mit der gemäßigten Fatah an sich gerissen. Die Abbas-Regierung ist international anerkannt.

Im September hatte die Hamas verkündet, sie lade die Regierung des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas im Westjordanland dazu ein, „in den Gazastreifen zu kommen und ihre Aufgaben sofort zu übernehmen“. Damals herrscht Skepsis, weil schon frühere Versöhnungsversuche gescheitert waren. In dem Küstenstreifen leben rund zwei Millionen Menschen.


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