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In- und Ausland

Inflation in Deutschland schwächt sich ab

Preise

Donnerstag, 29. August 2019 - 15:02 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Wiesbaden. Der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich im August abgeschwächt. Die Jahresinflationsrate lag bei 1,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden anhand vorläufiger Daten mitteilte.

Dämpfend wirkten im August die Energiepreise, die nur schwach zulegten. Deutlich mehr als im Vorjahresmonat mussten Verbraucher aber für Nahrungsmittel zahlen. Foto: Nicolas Armer

In den Vormonaten Juni und Juli hatte die Teuerungsrate noch 1,6 beziehungsweise 1,7 Prozent betragen. Dämpfend wirkten im August die Energiepreise, die nur noch um 0,6 Prozent stiegen. Deutlich mehr als im Vorjahresmonat mussten Verbraucher dagegen für Nahrungsmittel zahlen (plus 2,7 Prozent).

Gegenüber dem Vormonat sanken die Verbraucherpreise nach den vorläufigen Daten insgesamt um 0,2 Prozent.

Die Inflationsrate ist ein wichtiger Gradmesser für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Notenbank strebt für den Euroraum insgesamt mittelfristig eine Jahresteuerungsrate von knapp unter 2,0 Prozent an - weit genug entfernt von der Nullmarke. Dauerhaft niedrige oder auf breiter Front sinkende Preise können Unternehmen und Verbraucher verleiten, Investitionen aufzuschieben. Das bremst die Wirtschaft.

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