Italien, Malta und Kanada Corona-Hochrisikogebiete

dpa Berlin. Seit Weihnachten sind Spanien und Portugal Corona-Hochrisikogebiete. Ab Samstag folgen zwei weitere beliebte Urlaubsländer.

Italien, Malta und Kanada Corona-Hochrisikogebiete

Menschen in Rom warten vor einer Apotheke auf einen Corona-Test. Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse/ZUMA/dpa

Die Bundesregierung stuft die beliebten Urlaubsländer Italien und Malta wegen hoher Corona-Infektionszahlen ab Samstag als Hochrisikogebiete ein.

Das gilt auch für Kanada und San Marino, wie das Robert Koch-Institut bekanntgab. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

Ab dem kommenden Dienstag will die Bundesregierung die wegen der starken Ausbreitung der Omikron Variante verhängten Einreisebeschränkungen für Großbritannien, Südafrika, Namibia und sechs weitere afrikanische Staaten wieder lockern. Die neun Länder sollen dann vom Virusvariantengebiet zum Hochrisikogebiet zurückgestuft werden. Das RKI weist aber darauf hin, dass kurzfristige Änderungen möglich sind.

Für Virusvariantengebiete gelten deutlich schärfere Einreisebeschränkungen als für Hochrisikogebiete. Fluggesellschaften dürfen aus diesen Ländern im Wesentlichen nur noch deutsche Staatsbürger oder in Deutschland lebende Personen nach Deutschland befördern. Es handelt sich aber nicht um ein Flugverbot. Die Regel gilt auch für den Bahn- oder Schiffsverkehr. Für Einreisende aus Virusvariantengebieten gilt eine zweiwöchige Quarantänepflicht - auch für Geimpfte und Genesene. Sie kann nicht durch negative Tests verkürzt werden.

Neben Großbritannien, Südafrika und Namibia sind derzeit noch Botsuana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik und Simbabwe Virusvariantengebiete.

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