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Juwelendiebstahl in Dresden - Anklage erhoben

Kriminalität

Donnerstag, 2. September 2021 - 10:27 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Dresden/Berlin. Es geht um kostbare Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten des 17. und 18. Jahrhunderts. Sie sind weiterhin verschwunden. Wer sind die unter Verdacht stehenden Täter?

Die ausgeraubte Vitrine im Juwelenzimmer des Historischen Grünen Gewölbes im Residenzschloss in Dresden. Foto: Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa

Im Zusammenhang mit dem spektakulären Juwelendiebstahl aus dem Historischen Grünen Gewölbe Dresden im November 2019 ist Anklage gegen die sechs dringend Tatverdächtigen erhoben worden.

Den Männern zwischen 23 und 28 Jahren wird schwerer Bandendiebstahl, Brandstiftung und besonders schwere Brandstiftung vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Donnerstag mitteilte. Sie stammen aus einer bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie, zwei von ihnen sind wegen des Goldmünzen-Diebstahls aus dem Berliner Bode-Museum zu einer Jugendstrafe verurteilt.

Zwei Männer waren am 25. November 2019 in das berühmte sächsische Schatzkammermuseum im Residenzschloss eingedrungen, hatten mit einer Axt Löcher in eine Vitrine geschlagen und darin befestigte Juwelen herausgerissen. Von den etwa einem Dutzend Schmuckstücken aus Diamanten und Brillanten des 17. und 18. Jahrhunderts von kaum schätzbarem Wert fehlt seitdem jede Spur. Die Ermittler sind überzeugt, dass der Coup auf das Konto des Remmo-Clans geht.

© dpa-infocom, dpa:210902-99-62464/2

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