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In- und Ausland

Kohls Witwe bestreitet Besitz von Regierungsakten

Parteien

Mittwoch, 9. Mai 2018 - 09:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. In der Diskussion um den politischen Nachlass von Altkanzler Helmut Kohl hat dessen Witwe laut einem Zeitungsbericht überraschend erklärt, über keine Regierungsdokumente aus seiner Amtszeit zu verfügen.

Die Kohls Witwe, Maike Kohl-Richter, bestreitet nach einem Medienbericht den Besitz von Regierungsakten: Rolf Vennenbernd/Archiv Foto: Rolf Vennenbernd

Maike Kohl-Richter habe in einem Schreiben an das Kanzleramt Ende März dargelegt, dass sie „entgegen öffentlich geäußerter Mutmaßungen nicht im Besitz amtlicher Unterlagen des Bundes sei“, berichtet der Berliner „Tagesspiegel“ (Mittwoch). Das Blatt beruft sich auf Angaben, die das Kanzleramt im Zusammenhang mit einer Auskunftsklage der Redaktion gemacht hat.

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Von Kohl ist bekannt, dass er nach seiner Wahlniederlage 1998 hunderte Aktenordner aus der Regierungszentrale in die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung transportieren ließ und sie einige Jahre später zurückforderte mit der Begründung, sie für seine Memoiren zu benötigen. Seitdem lagern sie mutmaßlich im Privathaus des Verstorbenen und seiner Witwe in Oggersheim.

Im Bundesarchiv, das Akten des Bundes lagert, war man bisher davon ausgegangen, dass es sich zumindest bei einem Teil davon um solche Dokumente handelt.

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