Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
In- und Ausland

Letzte Klagen gegen Elbvertiefung

Prozesse

Mittwoch, 13. Dezember 2017 - 13:32 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Leipzig. Am Bundesverwaltungsgericht sind am Mittwoch die letzten Klagen gegen die umstrittene Elbvertiefung mündlich verhandelt worden.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte in einem ersten großen Umwelt-Verfahren im Februar die Planungen für die Elbvertiefung als weitgehend rechtmäßig eingestuft. Foto: Christian Charisius

Diesmal ging es um Einwände von Immobilienbesitzern in Hamburg-Övelgönne und Blankenese. Sie bemängeln, dass die Auswirkungen der Flussvertiefung auf Uferabbrüche, Lärmbelastung und Flutrisiken nicht korrekt eingeschätzt worden seien. Ein Klägerpaar wendet sich zudem gegen ein 70 Meter hohes Leuchtfeuer, das auf einem Nachbargrundstück errichtet werden soll.

Anzeige

Die Kläger hoffen auf zusätzliche Schutzmaßnahmen für ihre Grundstücke. „Ich denke mal, dass es festgelegt ist politisch, dass die Elbvertiefung kommt. Das werden wir nicht verhindern können“, sagte Kläger Tobias Jaeger (70) in Leipzig. „Insofern können wir nur erreichen, dass für die nachteiligen Auswirkungen auf unseren Bereich Schutzmaßnahmen auferlegt werden, so dass die Schäden für uns in Grenzen gehalten werden.“ Wann ein Urteil gesprochen werden sollte, war zunächst noch offen.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte in einem ersten großen Umwelt-Verfahren im Februar die Planungen für die Elbvertiefung als weitgehend rechtmäßig eingestuft. An nötigen Nachbesserungen in einzelnen Punkten arbeiten die Planer derzeit. Im November hatte das Gericht Klagen von zwei Kommunen sowie Fischern abgewiesen.

Ihr Kommentar zum Thema

Letzte Klagen gegen Elbvertiefung

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha

Anzeige
Anzeige