Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
In- und Ausland

Macron spricht vor dem Menschenrechtsgerichtshof

Menschenrechte

Dienstag, 31. Oktober 2017 - 05:10 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Straßburg. Kurz vor dem Ende des terrorbedingten Ausnahmezustands besucht Frankreichs Staatschef den Europarat in Straßburg.

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron stattet dem Europarat in Straßburg einen Besuch ab und hält dann im Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Rede. Foto: Arne Dedert

Heute trifft Emmanuel Macron zunächst den Generalsekretär des Europarats, Thorbjørn Jagland, der die Staatenorganisation führt, die über die Einhaltung der Menschenrechte in den Ländern wacht.

Anschließend hält Macron im Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Rede vor Richtern, Mitarbeitern sowie Politikern und Diplomaten. An den Gerichtshof können sich Bürger wenden, wenn sie der Meinung sind, ein Land habe ihre Menschenrechte verletzt.

Frankreich zählt zu den Gründungsländern des Europarats. Nach den Anschlägen von Paris im November 2015 verhängte das Land allerdings den Ausnahmezustand und setzte damit die Menschenrechtskonvention teilweise aus. Dies tun derzeit noch die Türkei und die Ukraine. In Frankreich endet der Ausnahmezustand am 1. November, zentrale Sonderrechte wurden aber in ein Anti-Terror-Gesetz übernommen.


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.