In- und Ausland

Magazin: Opel plant weiteren Jobabbau in deutschen Werken

Auto

Montag, 13. Januar 2020 - 18:58 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Rüsselsheim. Verkündet Opel am Dienstag einen weiteren Stellenabbau in Deutschland? Die „Wirtschaftswoche“ berichtet von Überkapazitäten - aber auch von einem verlängerten Kündigungsschutz.

Der SUV „Grandland X“ wird in Eisenach montiert: Opel plant laut „Wirtschaftswoche“ einen weiteren Jobabbau an seinen deutschen Standorten. Foto: Martin Schutt/zb/dpa

Der Autobauer Opel plant nach Informationen der „Wirtschaftswoche“ einen weiteren Stellenabbau an seinen deutschen Standorten. Angepeilt werde ein Abbau „im niedrigen vierstelligen Bereich“, berichtete das Magazin am Montag.

Überkapazitäten gebe es beispielsweise im Werkzeug- und Prototypenbau. Zugleich habe das Unternehmen den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen um zwei Jahre bis Mitte 2025 verlängert. Mit dem Betriebsrat sei eine entsprechende Eckpunktevereinbarung geschlossen worden, die in einem Tarifvertrag abgesichert werden soll.

Die Belegschaft soll dem Bericht zufolge an diesem Dienstag über die Details informiert werden. Sprecher von Opel und der IG Metall Mitte wollten den Bericht am Montag auf Nachfrage nicht kommentieren.

Die Peugeot-Mutter PSA hatte Opel im Jahr 2017 übernommen und trimmt den Traditionshersteller mit Stammsitz in Rüsselsheim seither auf Effizienz. In den deutschen Opel-Werken unterzeichneten mehr als 6000 Beschäftigte Verträge zu Altersteilzeit, Vorruhestand oder Abfindungen.


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