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Mecklenburg-Vorpommern: Höheres Bußgeld bei Corona-Verstößen

Gesundheit

Dienstag, 11. August 2020 - 14:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Schwerin. Bußgelder galten bei Verstößen gegen die Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus in Mecklenburg-Vorpommern bereits. Jetzt macht es die Regierung in Schwerin anderen Bundesländern nach und erhöht die Srafzahlungen.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

In Mecklenburg-Vorpommern gelten künftig höhere Bußgelder bei Verstößen gegen Corona-Vorschriften. Wer sich nicht an die Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr hält, dem drohen künftig 150 Euro statt wie bisher 25 Euro Bußgeld.

Das gab Innenminister Lorenz Caffier (CDU) nach einer Kabinettssitzung in Schwerin bekannt. Bei Verstößen gegen Quarantäne-Anordnungen steigt das Mindest-Bußgeld demnach von 100 auf 500 Euro.

Außerdem sollen in Mecklenburg-Vorpommern all jene in Quarantäne gehen, die aus einem Risikogebiet einreisen, auch wenn das Land am Tag der Rückreise nicht mehr als Risikogebiet eingestuft ist. Entscheidend sei, ob das Land in den letzten 14 Tagen Risikogebiet gewesen ist, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Der Regierung sei klar, dass es schwer sei, in Quarantäne zu gehen. Es gebe aber keine Alternative, gerade auch um den Betrieb der Schulen und Kitas zu schützen.

© dpa-infocom, dpa:200811-99-126695/3

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