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In- und Ausland

Merkel-Kritiker in der Union planen „konservatives Manifest“

Parteien

Freitag, 6. April 2018 - 11:53 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Mannheim. Die einst unumschränkte Macht von Angela Merkel in ihrer Partei scheint zu schwinden. Die Konservativen in der Union werden immer lauter und fordernder.

Alexander Mitsch ist Vorsitzender des neu gegründeten Verbands Freiheitlich-konservativer Aufbruch in der Union (FKA), in der Kurzform auch als WerteUnion bekannt. Foto: Uli Deck

Mit einem „konservativen Manifest“ wollen unionsinterne Kritiker von Bundeskanzlerin Angela Merkel verstärkt auf eine Abkehr vom CDU-Kurs der Mitte dringen.

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Die WerteUnion wolle das Strategiepapier an diesem Samstag verabschieden, sagte der Vorsitzende der Gruppierung, Alexander Mitsch, der Deutschen Presse-Agentur in Mannheim. Als erstes hatte die „Rheinische Post“ über das Papier berichtet. In dem Entwurf heißt es demnach unter anderem, die doppelte Staatsbürgerschaft müsse abgeschafft und die Wehrpflicht wieder eingeführt werden.

Die vor einem Jahr gegründete WerteUnion will an diesem Samstag in Schwetzingen auch über das Thema „Was bedeutet konservative Politik heute?“ diskutieren. Als Gastredner erwartet der Zusammenschluss konservativer CDU- und CSU-Mitglieder den Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, Manuel Hagel. Mitglieder der Gruppierung sind etwa Hessens Ex-Justizminister Christean Wagner und die CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel.

Im Entwurf des Manifests heißt es Mitsch zufolge weiter, Ehe und Familie und das Leitbild Vater-Mutter-Kinder seien die wichtigsten Grundlagen der Gesellschaft. Auch müssten rechte, linke und islamistische Extremisten kompromisslos bekämpft werden.

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