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In- und Ausland

Merkel bei Feiern zum französischen Nationalfeiertag

Feiertage

Sonntag, 14. Juli 2019 - 10:52 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Paris. Bei der pompösen Parade am 14. Juli demonstriert Frankreich militärische Stärke. Das wird wohl auch in diesem Jahr so sein - aber Präsident Macron hat auch wichtige europäische Partner geladen und setzt an diesem Tag auf ein noch recht junges Militärbündnis.

Parade zum französischen Nationalfeiertag auf den Champs Elysees in Paris. Foto: Markus Schreiber

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Paris an den traditionellen Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag teilgenommen.

Mit Staatspräsident Emmanuel Macron und anderen europäischen Staats- und Regierungschefs verfolgte die CDU-Politikerin am Sonntag auf einer Ehrentribüne an der Place de la Concorde die große Militärparade im Herzen der Hauptstadt.

Macron setzte mit der diesjährigen Parade ein Zeichen für das Europa der Verteidigung. Außer Merkel waren unter anderen der niederländische Regierungschef Mark Rutte, Estlands Staatspräsidentin Kersti Kaljulaid oder der portugiesische Staatschef Marcelo Rebelo de Sousa eingeladen. Auch der scheidende EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker kam in die französische Kapitale.

Frankreich erinnert am 14. Juli an den Sturm auf die Bastille im Jahr 1789, der als symbolischer Beginn der Französischen Revolution angesehen wird. Seit 1980 ist der Vorzeigeboulevard Champs-Élysées Schauplatz des Militärspektakels.

Bei dem Aufzug auf der Prachtstraße waren laut offiziellem Programm auch rund 500 Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade dabei. Diese binationale Militäreinheit mit Hauptquartier im baden-württembergischen Müllheim feiert im laufenden Jahr ihren 30. Geburtstag.

Frankreich, Deutschland, Großbritannien und eine Reihe anderer EU-Staaten hatten im vergangenen Jahr einen neue Militärkooperation auf den Weg gebracht. Die sogenannte Interventionsinitiative soll über eine deutlich engere Zusammenarbeit der Generalstäbe eine schnellere militärische Reaktion in Krisenlagen ermöglichen. Eine gemeinsame Interventionstruppe ist damit aber zunächst nicht verbunden.

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