Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
In- und Ausland

Ost-Ghuta: Syrische Regierung lässt Hilfsgüter nicht durch

Konflikte

Montag, 5. März 2018 - 12:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Damaskus. Die syrische Regierung hat nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wichtige Hilfslieferungen für die eingeschlossenen Menschen in Ost-Ghuta blockiert.

In Ost-Ghuta sind rund 400.000 Menschen seit etwa fünf Jahren fast vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Foto: Samer Bouidani

Bei der obligatorischen Inspektion des ersten Konvois, der seit Wochen in die belagerte Region fahren sollte, hätten die syrischen Behörden jede Menge Material zurückgewiesen, sagte WHO-Sprecher Tarik Jašarevic am Montag in Genf. Darunter seien das gesamte Material für die Behandlung von Verletzungen und für Operationen sowie Insulin und andere Dialyse-Artikel gewesen.

Der UN-Konvoi war am Morgen gestartet. 46 Lastwagen sollten medizinischer Hilfe und Nahrungsmittel für 27.500 Menschen transportieren, wie das UN-Nothilfebüro (Ocha) berichtete. Die humanitäre Situation in der Region ist Hilfsorganisationen zufolge desaströs. In dem seit 2013 belagerten Ost-Ghuta östlich der Hauptstadt Damaskus sind nach Schätzungen etwa 400.000 Menschen eingeschlossenen.

Ihr Kommentar zum Thema

Ost-Ghuta: Syrische Regierung lässt Hilfsgüter nicht durch

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha