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In- und Ausland

Prozess um Gruppenvergewaltigung: Opfer soll aussagen

Prozesse

Mittwoch, 24. Juli 2019 - 09:12 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Freiburg. Nach der Gruppenvergewaltigung in Freiburg rückt das Opfer in den Mittelpunkt. Die 18-Jährige soll vor Gericht aussagen. Ein direktes Aufeinandertreffen mit den elf Angeklagten soll ihr erspart werden.

Angeklagte sitzen vor dem Prozessbeginn im Gerichtssaal in Freiburg. Foto: Patrick Seeger

Im Prozess um die Gruppenvergewaltigung von Freiburg will das Gericht das Opfer, eine 18-Jährige, hören. Für die Vernehmung der jungen Frau wird nach Angaben des Freiburger Landgerichts die Öffentlichkeit voraussichtlich ausgeschlossen.

Auf Antrag der Anwältin der 18-Jährigen sollen die Aussagen per Video in den Gerichtssaal übertragen werden. Ein direktes Aufeinandertreffen mit den elf Angeklagten solle so vermieden werden.

Angeklagt sind elf Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren, die meisten von ihnen sind Flüchtlinge. Ihnen wird vorgeworfen, Mitte Oktober vergangenen Jahres die 18-Jährige nachts in Freiburg nach einem Discobesuch in einem Gebüsch vor dem Club vergewaltigt zu haben. Sie bestreiten dies.

Der Prozess hatte Ende Juni begonnen. Nun steht der sechste Verhandlungstag an. Einen Termin zur Urteilsverkündung gibt es noch nicht. Es sind Verhandlungstage bis Ende Dezember geplant. (Az.: 6 KLs 181 Js 1138/19 AK 2/19 und 6 KLs 181 Js 35640/18 AK 3/19)

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