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In- und Ausland

Prozess zum Mord im Berliner Tiergarten: Urteil erwartet

Prozesse

Montag, 25. Juni 2018 - 11:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer Kunsthistorikerin im Berliner Tiergarten hat die Verteidigung für den 18 Jahre alten Angeklagten einen Freispruch vom Mordvorwurf gefordert.

Die Verteidigung fordert einen Freispruch vom Vorwurf des Mordes. Foto: Christophe Gateau

Raubmord sei eine Hypothese der Anklage, die Indizien dafür seien ambivalent, sagte Verteidiger Valentin Babuska in seinem Plädoyer am Landgericht. „Es kann, aber muss nicht so gewesen sein.“

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Das Urteil wird für den Nachmittag - voraussichtlich ab 14.00 Uhr - erwartet. Staatsanwaltschaft und Nebenklage haben eine lebenslange Freiheitsstrafe für den aus Tschetschenien stammenden 18-Jährigen gefordert.

Der vorbestrafte Mann soll die 60-Jährige im September 2017 auf ihrem Heimweg erdrosselt und ausgeraubt haben - laut Anklage heimtückisch, aus Habgier und zur Ermöglichung einer anderen Straftat. Mit Kleingeld und dem Handy der fremden Frau sei er geflohen.

Der Staatsanwalt hat sich gegen die Anwendung des milderen Jugendstrafrechts ausgesprochen. Die Verteidigung plädierte dafür, es im Fall einer Verurteilung anzuwenden.

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