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RKI: 113 Fälle von Affenpocken in Deutschland

Krankheiten

Mittwoch, 8. Juni 2022 - 12:14 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Die Affenpocken breiten sich in Deutschland weiter aus, vor allem in Berlin. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind alle betroffenen Patienten Männer.

Mithilfe von PCR-Tests können Affenpocken nachgewiesen werden. In Deutschland meldet das RKI 113 Fälle. Foto: Carlos Luján/EUROPA PRESS/dpa

Rund drei Wochen nach dem ersten Nachweis von Affenpocken hierzulande ist die Zahl der beim

Die meisten Ansteckungen verzeichnet Berlin

Ein großer Teil der gemeldeten Ansteckungen geht auf die Hauptstadt zurück: Die Berliner Gesundheitsverwaltung wies mit Stand Dienstagabend 72 Betroffene aus, von denen 13 im Krankenhaus behandelt würden. Deutschland scheint bisherigen Daten zufolge neben Ländern wie Großbritannien, Spanien und Portugal zu den europäischen Ländern mit besonders vielen Virus-Nachweisen zu zählen.

Affenpocken gelten verglichen mit den seit 1980 ausgerotteten Pocken als weniger schwere Erkrankung. Der Erreger wird laut RKI meist durch engen Körperkontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Experten hatten vor einer Weiterverbreitung des Virus, etwa bei bevorstehenden Festivals und Partys gewarnt.

Ausbruch bereits seit Mitte April

Nach Angaben des Regionalbüros Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von voriger Woche lassen Untersuchungen zu den bisherigen Fällen darauf schließen, dass der Ausbruch in der WHO-Region Europa bereits Mitte April im Gang gewesen sei. Es handle sich um den größten und geografisch am weitesten verbreiteten Affenpocken-Ausbruch, über den jemals außerhalb der Endemiegebiete in West- und Zentralafrika berichtet worden sei.

© dpa-infocom, dpa:220608-99-587110/2

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