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In- und Ausland

Rabattstudie: Audi und BMW beim Diesel unter Druck

Auto

Samstag, 9. Juni 2018 - 09:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Essen/Frankfurt. Auf dem deutschen Automarkt stehen die Oberklasse-Hersteller Audi und BMW einer Analyse zufolge unter steigendem Rabattdruck. Sie versuchten mit höheren Preisnachlässen insbesondere ihre Diesel-Modelle an die Kunden zu bringen.

Zuletzt hatte das Kraftfahrt-Bundesamt den Rückruf von 60.000 Diesel-Audis angeordnet. Foto: Armin Weigel

Dies ist das zentrale Ergebnis der heute veröffentlichten Mai-Rabattstudie des CAR-Centers an der Universität Duisburg-Essen.

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Vor allem die Zahl der Eigenzulassungen sei in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen und bewege sich über dem Marktschnitt von knapp 29 Prozent sämtlicher Zulassungen, erklärte Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer. Laut den Erhebungen wurden 36,9 Prozent der neuen Audis und 33,3 Prozent der BMWs auf Rechnung des jeweiligen Herstellers oder seiner Händler kurzfristig zugelassen. Üblicherweise werde solche Autos umgehend mit höheren Nachlässen an Privatkunden abgegeben.

Ansonsten stellten die Wissenschaftler wenig Bewegung bei den Rabatten fest. Das Niveau habe sich im Vergleich zum April insgesamt nicht geändert, liege aber immer noch über demjenigen des Vorjahresmonats. Offen beworbene Rabatte waren weiterhin bei Ford und Fiat am höchsten, wenn der Kunde ein älteres Diesel-Fahrzeug eintauscht.

Die einstigen Rabattkönige von Opel strichen hingegen die Diesel-Eintauschprämien zusammen und beschränkten sie auf einige wenige Modelle. Unter dem neuen Mutterkonzern PSA hat die Marke angekündigt, stärker auf die Rentabilität ihrer Verkäufe achten.

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