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Schutz für Insekten: Schulze will andere Agrarpolitik

Agrar

Mittwoch, 7. November 2018 - 09:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Bonn/Berlin. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat zum Schutz von Insekten einen Wandel in der Landwirtschaft und beim Umgang mit Pestiziden angemahnt.

Ein Tagpfauenauge saugt Nektar aus den Blüten eines Baumes am Mainufer. Foto: Frank Rumpenhorst/Illustration

Vor der Präsentation neuer Forschungsergebnisse des Bundesamts für Naturschutz zum Bestand einzelner Artengruppen sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur: „Die intensive Landwirtschaft ist hauptverantwortlich für den dramatischen Rückgang im Bestand von Bienen, Fliegen, Käfern, Schmetterlingen.“ Der natürliche Lebensraum der Insekten schwinde „beängstigend schnell“, was sich nicht nur auf dem Feld, sondern selbst in Naturschutzgebieten zeige.

Das Bundesamt für Naturschutz und der Entomologische Verein Krefeld wollten am Mittag (13.00 Uhr) in Bonn erstmals artenspezifische Auswertungen der Daten vorstellen, die der Verein in den vergangenen Jahrzehnten gesammelt hat. Beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und Dünger in der Landwirtschaft kommen sich Umwelt- und Agrarminister immer wieder ins Gehege.


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