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In- und Ausland

Skandal um japanischen Stahlriesen Kobe weitet sich aus

Stahl

Freitag, 13. Oktober 2017 - 10:12 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Tokio. Der Skandal um gefälschte Inspektionsdaten des japanischen Stahlriesen Kobe Steel weitet sich aus.

Das Bürogebäude des japanischen Stahlriesen Kobe Steel in Tokio, Japan. Ein Skandal um gefälschte Inspektionsdaten erschüttert den japanischen Stahlriesen. Foto: -/kyodo/dpa

Neben inländischen Kunden wie Toyota, Nissan und Honda hätten auch mehr als 30 Unternehmen im Ausland Produkte von Kobe Steel mit gefälschten Zertifikaten erhalten, berichtete die Finanzzeitung „Nikkei“ am Freitag. Darunter seien mehrere Autobauer sowie Luft- und Raumfahrtkonzerne.

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Eine Daimler-Sprecherin sagte dazu, Kobe Steel sei kein gelisteter Lieferant des Stuttgarter Dax-Konzerns.

Nach bisherigen Ermittlungen hätten rund 200 Firmen im In- und Ausland betroffene Produkte des Stahlriesen erhalten, hatte „Nikkei“ gemeldet. Der Aktienkurs ist in den vergangenen Tagen seit dem Bekanntwerden des Skandals eingebrochen.

Kobe Steel hatte zugegeben, Aluminium- und Kupferprodukte sowie Eisenpulver mit gefälschten Inspektionsdaten zum Beispiel zur Materialstärke zur Verwendung in Autos, Zügen, Flugzeugen sowie militärischer Ausrüstung an Kunden in aller Welt ausgeliefert zu haben. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete, sollen auch Stahldrähte für Autos betroffen sein.


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