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In- und Ausland

Sonderermittler präsentiert Bericht zum Anschlag in Berlin

Terrorismus

Donnerstag, 12. Oktober 2017 - 07:22 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Am 19. Dezember steht der erste Jahrestag des islamistischen Terroranschlags in Berlin mit zwölf Toten an. Dass die Polizei den Attentäter vorher kannte und auch beobachtete, ist bekannt. Hätte sie noch mehr tun können?

Bruno Jost hat Ermittlungen der Kriminalpolizei und der anderen Behörden rund um den Attentäter Anis Amri untersucht. Foto: Bernd von Jutrczenka

Zehn Monate nach dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt stellt der Sonderermittler des Senats heute seinen Untersuchungsbericht vor.

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Der frühere Bundesanwalt Bruno Jost hatte Mitte April seine Arbeit begonnen, um die Ermittlungen der Kriminalpolizei und der anderen Behörden rund um den Attentäter Anis Amri zu untersuchen und Fehler aufzudecken.

In seinem Zwischenbericht hatte er schon Versäumnisse und Fehlinformationen der Polizisten bestätigt, aber zugleich auch die Arbeit gegen pauschale Verurteilungen verteidigt. Jost benannte viele Fehler einzelner Kriminalpolizisten, die vor dem Anschlag für Ermittlungen gegen Amri zuständig waren. Auch wurden Innensenator Andreas Geisel (SPD) und sein Staatssekretär in den Tagen nach dem Anschlag von der Polizei offenbar falsch informiert.

Geisel, der den Abschlussbericht zusammen mit Jost vorstellt, hatte angekündigt, der Sonderermittler habe das Recht zur Einsicht in alle Akten und Daten - auch in geheime Unterlagen.


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